Archiv der Kategorie: Beiträge

juleica-ausnahmeregelungen

Für die Jugendleiter*in-Card (Juleica) haben die Bundeszentralstelle und die Landeszentralstellen angesichts der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ein einheitliches Verfahren für das Jahr 2020 beschlossen. Dieses regelt unter anderem Ausbildungs- und Fortbildungsverfahren sowie die Gültigkeit der Juleica.

Mehr dazu findet ihr hier:

https://www.dbjr.de/artikel/juleica-ausnahmeregelungen-fuer-die-krisenzeit-technisch-umgesetzt/

Info für Vereine in schwierigen Zeiten

Der Verein Freiberger Agenda 21 lädt am Mittwoch, 08.07.2020, ab 17 Uhr in den Hörsaal des Deutschen Brennstoffinstitutes, Halsbrücker Straße 34, zum Vortrag „Vereinsarbeit in schwierigen Zeiten“ ein. Der Vortrag läuft unter dem Dach des Projektes „Engagierte Stadt“.

Thema sind unter anderem (Corona-Krise-bedingte) aktuelle gesetzliche Sonderregelungen, der Umgang mit Mitgliedsbeiträgen sowie die Möglichkeit finanzieller Hilfen für den Verein.

Eingeladen sind ehrenamtlich tätige Vorstände und Interessierte. Die Möglichkeit für Fragen besteht im Anschluss an den Vortrag.

Teilnahme kostenfrei.

Verbindliche Anmeldung unter Tel. 03731-202 332 erwünscht.

Presseerklärung zur Öffnung von Angeboten für Kinder- und Jugendliche nach der Corona-Pause

Der Kreisjugendring Mittelsachsen e.V. begrüßt die Bemühungen von Bund, Freistaat, dem Landkreis und den Kommunen in Mittelsachsen um die Öffnung von Angeboten für Kinder- und Jugendliche nach der Corona-Pause. So setzt beispielsweise die Stadt Großschirma ein wichtiges, zukunftweisendes Bekenntnis für offene Kinder- und Jugendarbeit mit ihrer Fördermittelzusage an den Regenbogenbus e.V. für das kommende Jahr.

Dennoch sieht der KJR Mittelsachsen weitere kurzfristige Erleichterungen besonders in der ehrenamtlichen Jugendarbeit als dringend geboten. Die zum Teil widersprüchlichen Vorgaben, diverse Umsetzungsempfehlungen der aktuell gültigen Corona-Schutz-Verordnung sowie die daraus resultierenden Unsicherheiten blockieren die sichere Planung für Sommerangebote und sorgen für weitere Absagen von Ferienaktivitäten.

Ob die derzeitigen Öffnungen auch durch Ehrenamtliche mit aktueller Jugendleitercard (JuLeiCa) bei entsprechend vorliegenden Hygienekonzepten umgesetzt werden können, ist auch innerhalb des KJR-Vorstandes umstritten. Wichtig ist, dass es in diesem Zusammenhang nicht zu einer Kriminalisierung von Jugendsozial- bzw. Vereinsarbeit kommt. Besonders der Umgang mit den Abstandsregeln für Gruppenangebote ist eine Belastungsprobe für Anbieter und die Teilnehmer selbst.

Niedrige Corona-Fallzahlen sowie ein geringes Ansteckungsrisiko sollten doch ein gefahrloses Zusammentreffen von Kindern und Jugendlichen in kleinen Gruppen außerhalb von geschlossenen Räumen dauerhaft und rechtssicher möglich machen. Mit nicht exakt eingehaltene Abstandsregeln sollte in den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe kulant umgegangen werden.

Jugendarbeit lebt von Begegnungen und nicht von der potenziell digitalen Ruhigstellung von Kindern und Jugendlichen. Angebote wie Ferienlager, gemeinschaftliche Betätigungen bei Wettkämpfen oder in Arbeitsgemeinschaften sollten auch in diesem Sommer durchführbar sein. Sie dienen nicht zuletzt auch als Entlastung von angespannten Familiensituationen. Für diese Angebote sind aber belastbare Entscheidungen und Rahmenbedingungen notwendig.

Jugendarbeit in Zeiten von Corona

Die neue Corona-Schutzverordnung ab 06. Juni 2020 erlaubt nun alle Angebote der Jugendarbeit – auch Angebote mit Übernachtung und Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung.

Die Träger von Angeboten der Kinder-und Jugendhilfe nach den §§ 11 bis 14, § 16, § 29 und § 32 SGB VIII haben Konzepte zu erstellen, die Maßnahmen zur Besucherlenkung, Abstandshaltung und Basishygienemaßnahmen enthalten und sich an den allgemeinen Hygieneregeln dieser Allgemeinverfügung orientieren. Die Konzepte sind der zuständigen kommunalen Behörde zur Kenntnis zu geben.

Für Maßnahmen der Kinder-und Jugenderholung sind zudem folgende Hygieneregeln zu beachten: Die Anzahl der Teilnehmer einschließlich Betreuer soll die örtlichen Gegebenheiten und die Abgrenzbarkeit der Gruppen berücksichtigen. Die Maßnahmen sind in festen Gruppen durchzuführen; Kontakte zu anderen Gruppen oder Einzelpersonen sind möglichst zu vermeiden. Das Hygienekonzept des Veranstalters ist unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts der Beherbergungsstätte zu erstellen.

Corona-Soforthilfe für soziale Organisationen – RL CSO

Es gibt positive Neuigkeiten, die neue Richtlinie „Corona-Soforthilfe soziale Organisationen – RL CSO“ ist da! Sie regelt, in welcher Form der Freistaat Sachsen sozialen Trägern & Einrichtungen Überbrückungshilfen zur Bewältigung von Corona-bedingten existenzbedrohenden, finanziellen Notlagen gewährt. Diese Richtlinie enthält gute Neuigkeiten für diejenigen unter Euch, die Häuser/Übernachtungsstätten betreiben, denn Empfänger von Leistungen nach dieser Richtlinie können u.a. sein:
• gemeinnützige eingetragene Vereine und Verbände
• gemeinnützige, anerkannte Träger der freien Jugendhilfe

Die Empfänger dieser Leistungen müssen dem Geschäftsbereich des SMS zugeordnet sein. Dazu zählen auch: Jugendherbergen, Familienferien- und bildungsstätten, Naturfreundehäuser sowie Freizeit- und Tagungshäuser.

Für alle weiteren Informationen hier die beigefügte Richtlinie (PDF):

Unter dem Link:

https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-benötigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/soforthilfe-zuschuss-soziale-organisationen.jsp

könnt Ihr den entsprechenden Antrag stellen.

Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit können unter Bedingungen geöffnet werden

Seit 4. Mai 2020 können gemäß der neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO, §5, Absatz (2), Pkt. 9) Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wieder geöffnet werden. Dieses gilt nur, wenn sie ein mit der kommunalen Behörde abgestimmtes Konzept zur Hygiene umsetzen und professionelle Betreuung absichern.

Der KJRS und die AGJF Sachsen haben in einem gemeinsamen Papier Vorschläge zur Wiederöffnung von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit nach §§11/12 SGB VIII formuliert, die zur Überprüfung der Konzepte herangezogen werden können.

Gemeinschaftswerk Frankenberg e.V. sucht Streetworker

Unser Verein ist in vielen sozialen Bereichen für die Bürger unserer Stadt tätig. Unter anderem auch im Bereich der offenen und aufsuchenden Jugendarbeit. Deshalb

suchen wir ab sofort voraussichtlich befristet für 2 Jahre einen

Streetworker (m/w/d)

Ihre Aufgaben:

  • Aufsuchende Jugendarbeit im Frankenberger Stadtgebiet
  • Einzelfallhilfe und Erstberatung in prekären Lebenssituationen, sozialpädagogische Arbeit mit wohnungslosen bzw. von Wohnungslosigkeit bedrohten jungen Menschen
  • Netzwerkarbeit
  • Entwicklung bedarfs- und adressatenorientierter Projekte
  • Innovative Mitgestaltung eines kinder- und jugendfreundlichen Sozialraums

Ihr Profil:

  • Bachelor of Arts in der Fachrichtung Soziale Arbeit bzw. Sozialpädagogik

oder Diplom-Sozialarbeiter*in

  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten, insbesondere nachmittags und abends ggf. auch an Wochenenden
  • Freundliches offenes Wesen
  • Ganzheitliches Denken, Motivation und Leistungsbereitschaft
  • Konsequentes Auftreten und Entscheidungsfreudigkeit
  • Teamgeist

Unser Angebot:

  • 36 Wochenstunden
  • Vergütung in Anlehnung an Entgeltgruppe 11a TVöD SuE
  • Vielseitige Weiterbildungsangebote und Fallberatungen im Team
  • Flexible Arbeitszeiten

Interesse?

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte ab sofort bis 31.05.2020 in schriftlicher Form oder per Email an:

Frau Anna Thum

Gemeinschaftswerk Frankenberg/Sa. e.V.

Bahnhofstraße 1

09669 Frankenberg/Sa.

anna.thum@gemeinschaftswerk-frankenberg.de      

Stellenausschreibung für das Projekt „Flexibles Jugendmanagement in Mittelsachsen“. 1 Stelle ab sofort zu besetzen

Gesucht wird ab sofort 1 Projektmanager*in (m/w/d) für das Projekt „Flexibles Jugendmanagement in Mittelsachsen“. Also, wenn Du schon immer etwas mit jungen Menschen machen wolltest, dann gleich bewerben!

Arbeitsschwerpunkte werden sein:

  • Begleitung und Unterstützung von Jugendlichen bei der Umsetzung ihrer Ideen
  • Beratung zu Jugendrelevanten Themen und-Projektmanagement
  • Organisation und Durchführung von Projekten für und mit Jugendlichen
  • Unterstützung der verbandlichen JugendarbeitVernetzung von Strukturen der Jugendhilfe
  • Förderung des Demokratieverständnisses und jugendkultureller Vielfalt
  • Öffentlichkeitsarbeit sowie Mitarbeit in Fachgremien

Das solltest du können/haben:

  • Abschluss als Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in oder vergleichbare Qualifikation (m/w/d)
  • Praktische Erfahrung im Arbeitsfeld (wünschenswert, nicht Voraussetzung)
  • Bereitschaft, abends und am Wochenende zu arbeiten
  • Führerschein und Nutzung des eigenen Pkw
  • PC Kenntnisse (Office Programme)

Das können wir bieten:

  • Ein Arbeitsfeld, dass Du maßgeblich durch eigene Ideen beeinflussen kannst
  • 40h/WocheProjektlaufzeit vom 01.10.2019 – 31.12.2020 mit Aussicht auf Verlängerung
  • Entlohnung in Anlehnung an TV ÖD-L (Ost), Entgeltgruppe 9
  • Arbeitsort ist Frankenberg/Sa.
  • Kollegiales Coaching in allen Vorgängen, die Du noch nicht kennst
  • Arbeiten in einem engagierten Team

Deine Bewerbungsunterlagen richtest du bitte schriftlich oder per E-Mail schnellstmöglich an:

Kreisjugendring Mittelsachsen e.V.
Herr Joachim Fänder
Bahnhofstr. 1
09669 Frankenberg
E-Mail info@kjr-mittelsachsen.de
Tel: 037206/888350
Fax: 037206/894195